Pancakes oder auch Frühstückspfannkuchen (vegan)

Hi Zusammen,

da ich manchmal sehr gerne Pancakes frühstücke und heute mal wieder das Verlangen groß genug war habe ich heute mangels anderer Zutaten vegane Pancakes gebacken. Sie sind super einfach zuzubereiten und eigentlich hat man die Zutaten immer im Haus (außer eventuell die Sojamilch). Das Rezept hat bei mir für ca. 12 kleine Pfannkuchen gereicht.

Zutaten:

250mL Sojamilch (wichtig als Eiersatz, daher kein Wasser oder keine Kuhmilch nehmen!)
150g Mehl
1EL gemschmacksneutrales ÖL
1TL Zucker
1TL Backpulver
1 Prise Salz

Öl zum braten
Sirup, Schokocreme, Marmelade, (Soja-)Joghurt, Früchte, Beeren (z.B. Blaubeeren) oder ähnliches zum belegen.

Alle Zutaten mit einem Schneebesen gut vermengen, sodass keine Klümpchen 2015-06-14 10.45.40mehr im Teig sind. Für ein gutes Gelingen gibt es zwei kleine Tricks. Wie oben erwähnt ist bei verzicht auf Ei Sojamilch wichtig. Der zweite Trick ist Zeit. Den Teig bevor man ihn verarbeitet mindestens 20min stehen lassen, sodass das Mehl aufquellen kann, dann gelingen die Pancakes bestimmt.

In einer Pfanne auf etwa zwei Drittel Hitze des Herdes etwas Öl erhitzen, dann drei Kleckse des Teiges in die Pfanne geben und von jeder Seite etwa 1,5-2min backen.

Guten Appetit!

Hannes

Sandwich Baguette

Hi Zusammen,

Heute gibts von mir ein amerikanisch inspiriertes Rezept für Sandwich-Baguettes. Diese weichen Baguettes eignen sich herrlich für ein Abendessen, zum Beispiel belegt mit Teriyaki-Tofu und Salat. Wenn man den Käse weglässt ist das Rezept sogar vegan.

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Zutaten:

200g 550er Weizenmehl
125g 1050er oder VKM (Weizen oder Dinkel)
75g Hartweizengrieß
15g frische Hefe
10g Trockensauerteig (oder 50g frischen)
1 TL Salz
2 TL Agavendicksaft 2 TL Olivenöl
240mL lauwarmes Wasser

Optional zum Bestreuen:
2 TL Oregano
2 EL geriebenen Käse (z.B. Parmesan)

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in einer Knetschüssel 5min auf der ersten Stufe der Küchenmaschine vermischen, anschließend weitere 8-10min auf der zweiten Stufe kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

2015-05-02 15.23.30Den Teig für ca. 45min an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend zwei Baguettes formen, diese mit Wasser einsprühen und der Parmesan-Oregano-Mischung bestreuen (wie gesagt, ohne den Käse wirds vegan). Die Baguettes nochmals 45min an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Baguette einschneiden.

Mit viel Schwaden (Wasserdampf im Ofen) in den Ofen geben und die Temperatur auf 180°C stellen. Die Baguette ca. 20-25min je nach gewünschtem Bräunungsgrad backen.

2015-05-02 15.50.18Tipp:

Mag man die Baguette lieber weich, wie man es z.B. von einer großen Fastfoodkette kennt, die Baguette nach dem Backen mit Wasser besprühen und unter einem Küchentuch auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Hannes

Tofy-Teriyaki-Rezept:

2015-05-02 15.48.38Eine Zwiebel und etwas frischen Knoblauch fein würfeln und in Sesamöl andünsten. Mit 50mL japanischer Sojasoße, 20mL Sake, 10mL Reisessig und 30g Zucker ablöschen und etwas einkochen lassen. 2015-05-02 16.16.56Den Tofu in Streifen schneiden und in der Teriyaki-Soße einlegen. Nach 30-60min den Tofu in einer Pfanne anbraten und das Baguette damit und Salat nach Wunsch belegen.

Toastbrot

Hi Zusammen,

heute gibt’s ein Rezept für ein leckeres Toastbrot. Das Rezept basiert auf dem Toastbrot aus dem Brotbackbuch Nr. 1 von Lutz Geißler, ich habe es allerdings etwas abgewandelt, sodass es mit Sojajoghurt sogar vegan ist. Selbstgemacht ist dieses um längen besser als alles, was man so kaufen kann und dazu noch recht einfach in der Herstellung.

Für zwei Toastbrote braucht ihr:

600g Weizenmehl 550er
350g Weizenvollkornmehl
620g Wasser
50g (Soja)Joghurt
50g Sonnenblumenöl
30g Backmalz
(Honig [nicht vegan!] oder Zucker gehen auch)
25g frische Hefe
18g Salz

StückgareAlle Zutaten in der Küchenmaschine 5min auf erster Stufe vermengen und anschließend 10min auf zweiter Stufe kneten. Anschließend den Teig für 90min an einem warem Ort gehen lassen. Aus dem Teig 16 gleichgroße Teiglinge abstechen und rundwirken. Zwei Kastenformen mit Backpapier auslegen und jeweils 8 Teiglinge in Zweierreihen in die Formen legen (dies verhindert, dass das Brot beim Backen einfällt). Die Brote nochmals 90min an einem warmen Ort gehen lassen. Danach im auf 220°C vorgeheizten Backofen für 30min mit reichlich Schwaden Im_Ofen(Wasserdampf im Ofen, einfach eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen) backen. Den Schwaden nach 10min ablassen und die Temperatur auf 190°C stellen. Nach den 30min die Brote aus den Kastenformen nehmen und 10min auf einem Rost zu Ende backen.

AnschnittGuten Appetit!

Hannes

Knäckebrot Cracker

Hi Zusammen,

heute gibts von mir ein vielseitiges Rezept für Knäckebrot oder Cracker. Passend perfekt zu leichten Quarkcremes oder wenn es etwas herzhafter sein darf auch für die ein oder andere Party, dafür einfach etwas den Teig würzen (zum Beispiel mit Sambal Olek, Tomatenmark und Basilikum) oder mit etwas Käse überbacken.

Für zwei Bleche braucht ihr:

100g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)Zutaten
20g Weizen- oder Dinkelschrot
120g kernige Haferflocken
50g Sesam
50g Leinsamen
110g Sonnenblumenkerne
12g Salz (eher für die Crackervariante, als Knäckebrot würde ich eher 8-10g Salz empfehlen)
20g Olivenöl
15g getrockneten Sauerteig (oder 50g frischen)
500g Wasser
Die Mengenangaben sind hierbei nur ungefähr und können nach belieben durch andere Körner/Saaten erweitert oder ersetzt werden. Ich gebe oft noch etwas Speisestärke hinzu, dann bleiben die Cracker länger knackig.

Alle Zutaten in der Küchenmaschine für etwa 10min auf niedriger Stufe vermegen und eine Stunde quellen lassen. Danach den Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche aufteilen und sehr dünn verteilen. Die Backbleche in den auf 175°C vorgeheizten Ofen geben und 30-40min kross backen. einschneidenNach maximal 10min die Bleche herausenehmen und die gewünschte größe der Cracker/Knäckebrote einritzen, damit sich das Brot später leicht in die gewünschte Form brechen lässt. Wenn man wie ich nur Ober- und Unterhitze hat, die Bleche alle 10min tauschen, sodass das Knäckebrot schön gleichmäßig braun wird.

Viel Spass beim Nachbacken und guten Appetit!final_2

Hannes

Hamburgerbrötchen (vegan)

Hi Zusammen,

hier in Dortmund sprießen zur Zeit die Hamburgerbuden aus dem Boden, da dachte ich mir, das kann ich auch. Also ran an die Küchenmaschine und Hamburgerbrötchen gebacken. Da ich meistens vegetarische Hamburger zu Hause esse, gibts dazu passend vegane Hamburgerbrötchen. Hier mein Rezept:

Zutaten:

  • 435g Weizenmehl (200g WeizenVKM und 235g 550er)
  • 170mL lauwarme Sojamilch
  • 40g Butteröl (oder anderes veganes Öl)
  • 40g Agavendicksaft (oder nicht vegan: Honig)
  • 14g frische Hefe
  • 10g Salz
  • Optional:
    • Olivenringe
    • Jalapenoscheiben
    • in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, gehackt
    • 1-2TL Sambal Olek

Die Hefe in 150mL Sojamilch auflösen. Alle Zutaten in einer Küchenmaschine 3min auf Stufe 1 vermischen und für 8min auf 2. Stufe kneten. Sollten keine der optionalen Zutaten in den Teig kommen, auch die restlichen 20mL Sojamilch hinzugeben, sonst nach Bedarf. An einem warmen Ort 60min gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 6 Teiglinge abstechen (für kleinere Brötchen 8 Teiglinge). Die Teiglinge rund wirken und anschließend zu 1-1,5cm dicken Scheiben platt drücken. Die Scheiben mit Sojamilch einpinseln und mit Sesam bestreuen. Danach die Brötchen für 60min erneut an einem warmen Ort gehen lassen. Bei 185°C für 12-15min mit Schwaden (Wasserdampf im Ofen, einfach eine Schüssel mit Wasser mit in den Ofen stellen) backen. Nach dem Backen kurz mit Wasser besprühen und etwas auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Hannes

Veganer Schokokuchen – Grundrezept

Hi Zusammen,

ich backe zwar meistens eher Herzhaftes wie Brote oder Brötchen, nutze dabei Hefe und oder Sauerteig. Ab und an backe ich aber auch gerne mal einen Kuchen. Jetzt zu Ostern wird es bestimmt bei vielen Leuten Kuchen geben. Leider habe ich selten Eier griffbereit, wenn ich Lust auf Kuchen habe. Auch wenn sich spontan Besuch ankündigt ist der Kuchen super, da er innerhalb von 30min aus dem Ofen geholt werden kann und man die Zutaten eigentlich immer im Haus hat. Daher gibt’s heute ein Rezept für einen veganen Schokokuchen, der sich super als Grundlage für viele weitere schöne Dinge eignet, wie zum Beispiel Muffins oder Tortenböden. Das Rezept ist super einfach und eigentlich gelingsicher.

Zutaten:

300g Mehl
200g Zucker
100g Zartbitterschokolade, geraspelt
350mL Sojamilch
100mL Speiseöl oder Margarine
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz (etwas Salz gehört auch immer in süße Speisen)
2-3EL Rum oder Rumaroma (optional)

Bei diesem Rezept ohne Ei oder Milchprodukte ist die Sojamilch sehr wichtig, da die Sojaeiweiße als Eiersatz wirken. Wer keine Sojamilch hat oder lieber Wasser nehmen möchte, sollte auf einen pulverförmigen Eiersatz  aus dem Reformhaus zurückgreifen oder eben ein Ei hinzugeben.

Alle Zutaten mit einem Handrührgerät oder einem Schneebesen zu einem Teig mischen.

In die gewünschte Form bringen (ich nehme einen verstellbaren Backrahmen aus Edelstahl) und je nach Schichtdicke bei 175-190°C im vorgeheizten Backofen backen (Stäbchenprobe). Mein Kuchen hatte eine Schichtdicke von etwa 1,5cm (ca. 23cm x 33cm große Form) und hat 18min bei ca. 180°C gebacken.Kuchen_auf_Teller

Eine einfache und leckere Variation ist es, einfach ein Glas Kirschen (abgetropft, einen Teil der Sojamilch durch den Kirschsaft ersetzen) mit in den Teig zu geben und daraus Schoko-Kirsch-Muffins zu backen.

Guten Appetit
Hannes