Frühstücksbrötchen mit Buchweizenschrot

Hallo Zusammen,

nach langer Blog-Pause habe ich mal wieder Lust bekommen, ein Rezept zu veröffentlichen. Ich war im letzten Jahr ganz und garnicht untätig und habe viel gebacken, aber ein wenig den Blog aus den Augen verloren. Heute also mal wieder ein Update mit einem recht fixen Rezept für leckere Frühstücksbrötchen inspiriert vom Lutz Geißler, aber deutlich abgewandelt nach meinem Geschmack. Leider habe ich nicht so genau darauf geachtet wieviel Wasser und Mehl in meinem Sauerteig sind, daher müsst Ihr mit der Wassermenge schauen, dass der Teig nicht zu flüssig wird, lieber erstmal etwas weniger nehmen.

Brötchen_01_50prozent

Zutaten:

200 g Roggensauerteig (am Vortag angesetzt)
100 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
250 g 550er Weizenmehl
70 g Haferflocken
16 g OlivenöL
13 g Salz
6 g Hefe
4 g Apfelessig (optional)
250-300 mL Wasser (je nach Roggensauerteigfeuchte)
~50 g Buchweizenschrot zum Bestreuen der Brötchen

Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, kurz auf niedrigster Stufe homogen vermengen und dann etwa 10min auf zweiter Stufe kneten. Der Teig ist etwas klebrig, daher zwischendurch mit einem Spatel den Teig von der Schüssel lösen.

Anschließend den Teig zur Stockgare stellen. Bei mir hat das bei dem warmen Wetter etwa 1 Stunde gedauert, der Teig sollte sich mindestens verdoppeln. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und einige Male falten (so 4-5 Mal) und zu einem Rechteck von etwa 2-2,5cm dicke formen (meins hatte 24cm x 18cm). Aus dem Rechteck 12 Brötchen abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Zugedeckt 25min zur Stückgare stellen. Die Brötchen gründlich mit Wasser einsprühen und mit dem Buchweizenschrot bestreuen. Nochmals abgedeckt 5-10min ruhen lassen. Die Brötchen zwei mal einschneiden und 25min im auf 250°C vorgeheizten Backofen mit viel Schwaden fallend auf 220°C backen. Nach 20min einen Kochlöffel zwischen die Tür stecken um eine schöne Kruste zu bekommen.Brötchen_02_50Prozent.jpg

Guten Appetit!

Hannes

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Pancakes oder auch Frühstückspfannkuchen (vegan)

Hi Zusammen,

da ich manchmal sehr gerne Pancakes frühstücke und heute mal wieder das Verlangen groß genug war habe ich heute mangels anderer Zutaten vegane Pancakes gebacken. Sie sind super einfach zuzubereiten und eigentlich hat man die Zutaten immer im Haus (außer eventuell die Sojamilch). Das Rezept hat bei mir für ca. 12 kleine Pfannkuchen gereicht.

Zutaten:

250mL Sojamilch (wichtig als Eiersatz, daher kein Wasser oder keine Kuhmilch nehmen!)
150g Mehl
1EL gemschmacksneutrales ÖL
1TL Zucker
1TL Backpulver
1 Prise Salz

Öl zum braten
Sirup, Schokocreme, Marmelade, (Soja-)Joghurt, Früchte, Beeren (z.B. Blaubeeren) oder ähnliches zum belegen.

Alle Zutaten mit einem Schneebesen gut vermengen, sodass keine Klümpchen 2015-06-14 10.45.40mehr im Teig sind. Für ein gutes Gelingen gibt es zwei kleine Tricks. Wie oben erwähnt ist bei verzicht auf Ei Sojamilch wichtig. Der zweite Trick ist Zeit. Den Teig bevor man ihn verarbeitet mindestens 20min stehen lassen, sodass das Mehl aufquellen kann, dann gelingen die Pancakes bestimmt.

In einer Pfanne auf etwa zwei Drittel Hitze des Herdes etwas Öl erhitzen, dann drei Kleckse des Teiges in die Pfanne geben und von jeder Seite etwa 1,5-2min backen.

Guten Appetit!

Hannes

Sandwich Baguette

Hi Zusammen,

Heute gibts von mir ein amerikanisch inspiriertes Rezept für Sandwich-Baguettes. Diese weichen Baguettes eignen sich herrlich für ein Abendessen, zum Beispiel belegt mit Teriyaki-Tofu und Salat. Wenn man den Käse weglässt ist das Rezept sogar vegan.

2015-05-02 16.16.56

Zutaten:

200g 550er Weizenmehl
125g 1050er oder VKM (Weizen oder Dinkel)
75g Hartweizengrieß
15g frische Hefe
10g Trockensauerteig (oder 50g frischen)
1 TL Salz
2 TL Agavendicksaft 2 TL Olivenöl
240mL lauwarmes Wasser

Optional zum Bestreuen:
2 TL Oregano
2 EL geriebenen Käse (z.B. Parmesan)

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in einer Knetschüssel 5min auf der ersten Stufe der Küchenmaschine vermischen, anschließend weitere 8-10min auf der zweiten Stufe kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

2015-05-02 15.23.30Den Teig für ca. 45min an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend zwei Baguettes formen, diese mit Wasser einsprühen und der Parmesan-Oregano-Mischung bestreuen (wie gesagt, ohne den Käse wirds vegan). Die Baguettes nochmals 45min an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Baguette einschneiden.

Mit viel Schwaden (Wasserdampf im Ofen) in den Ofen geben und die Temperatur auf 180°C stellen. Die Baguette ca. 20-25min je nach gewünschtem Bräunungsgrad backen.

2015-05-02 15.50.18Tipp:

Mag man die Baguette lieber weich, wie man es z.B. von einer großen Fastfoodkette kennt, die Baguette nach dem Backen mit Wasser besprühen und unter einem Küchentuch auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Hannes

Tofy-Teriyaki-Rezept:

2015-05-02 15.48.38Eine Zwiebel und etwas frischen Knoblauch fein würfeln und in Sesamöl andünsten. Mit 50mL japanischer Sojasoße, 20mL Sake, 10mL Reisessig und 30g Zucker ablöschen und etwas einkochen lassen. 2015-05-02 16.16.56Den Tofu in Streifen schneiden und in der Teriyaki-Soße einlegen. Nach 30-60min den Tofu in einer Pfanne anbraten und das Baguette damit und Salat nach Wunsch belegen.

Knäckebrot Cracker

Hi Zusammen,

heute gibts von mir ein vielseitiges Rezept für Knäckebrot oder Cracker. Passend perfekt zu leichten Quarkcremes oder wenn es etwas herzhafter sein darf auch für die ein oder andere Party, dafür einfach etwas den Teig würzen (zum Beispiel mit Sambal Olek, Tomatenmark und Basilikum) oder mit etwas Käse überbacken.

Für zwei Bleche braucht ihr:

100g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)Zutaten
20g Weizen- oder Dinkelschrot
120g kernige Haferflocken
50g Sesam
50g Leinsamen
110g Sonnenblumenkerne
12g Salz (eher für die Crackervariante, als Knäckebrot würde ich eher 8-10g Salz empfehlen)
20g Olivenöl
15g getrockneten Sauerteig (oder 50g frischen)
500g Wasser
Die Mengenangaben sind hierbei nur ungefähr und können nach belieben durch andere Körner/Saaten erweitert oder ersetzt werden. Ich gebe oft noch etwas Speisestärke hinzu, dann bleiben die Cracker länger knackig.

Alle Zutaten in der Küchenmaschine für etwa 10min auf niedriger Stufe vermegen und eine Stunde quellen lassen. Danach den Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche aufteilen und sehr dünn verteilen. Die Backbleche in den auf 175°C vorgeheizten Ofen geben und 30-40min kross backen. einschneidenNach maximal 10min die Bleche herausenehmen und die gewünschte größe der Cracker/Knäckebrote einritzen, damit sich das Brot später leicht in die gewünschte Form brechen lässt. Wenn man wie ich nur Ober- und Unterhitze hat, die Bleche alle 10min tauschen, sodass das Knäckebrot schön gleichmäßig braun wird.

Viel Spass beim Nachbacken und guten Appetit!final_2

Hannes

Hamburgerbrötchen (vegan)

Hi Zusammen,

hier in Dortmund sprießen zur Zeit die Hamburgerbuden aus dem Boden, da dachte ich mir, das kann ich auch. Also ran an die Küchenmaschine und Hamburgerbrötchen gebacken. Da ich meistens vegetarische Hamburger zu Hause esse, gibts dazu passend vegane Hamburgerbrötchen. Hier mein Rezept:

Zutaten:

  • 435g Weizenmehl (200g WeizenVKM und 235g 550er)
  • 170mL lauwarme Sojamilch
  • 40g Butteröl (oder anderes veganes Öl)
  • 40g Agavendicksaft (oder nicht vegan: Honig)
  • 14g frische Hefe
  • 10g Salz
  • Optional:
    • Olivenringe
    • Jalapenoscheiben
    • in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, gehackt
    • 1-2TL Sambal Olek

Die Hefe in 150mL Sojamilch auflösen. Alle Zutaten in einer Küchenmaschine 3min auf Stufe 1 vermischen und für 8min auf 2. Stufe kneten. Sollten keine der optionalen Zutaten in den Teig kommen, auch die restlichen 20mL Sojamilch hinzugeben, sonst nach Bedarf. An einem warmen Ort 60min gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 6 Teiglinge abstechen (für kleinere Brötchen 8 Teiglinge). Die Teiglinge rund wirken und anschließend zu 1-1,5cm dicken Scheiben platt drücken. Die Scheiben mit Sojamilch einpinseln und mit Sesam bestreuen. Danach die Brötchen für 60min erneut an einem warmen Ort gehen lassen. Bei 185°C für 12-15min mit Schwaden (Wasserdampf im Ofen, einfach eine Schüssel mit Wasser mit in den Ofen stellen) backen. Nach dem Backen kurz mit Wasser besprühen und etwas auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Hannes

Simit – Sesamkringel mit Vorteig

Hi Zusammen,

heute mal ein türkisches Rezept von mir. Die meisten Simit Rezepte die man so im Internet findet benutzen leider sehr viel Hefe und daher habe ich mir mal ein sehr einfaches Rezept mit einem Vorteig mit Übernachtgare überlegt.

Vorteig:

Zutaten:

  • 150g Vollkornmehl (ich hab Dinkel benutzt, WeizenVKM oder ein helles Mehl gehen aber auch)
  • 150g Wasser
  • 2g frische Hefe

Die Hefe im Wasser auflösen und alles kurz mit einem Löffel vermengen und über Nacht stehen lassen.

Hauptteig:

Zutaten:

  • Vorteig
  • 350g 550er Weizenmehl
  • 150g Joghurt
  • 50g lauwarmes Wasser
  • 12g Salz
  • 10g Backmalz (enzyminaktiv) oder Honig
  • 5g frische Hefe

Außerdem zum Bestreuen:

  • Viel Sesam
  • 3EL Pekmez (Traubensirup, gibt es im türkischen Supermarkt, alternativ Rübenkraut nehmen)

Alle Zutaten für den Hauptteig bis auf das Wasser in einer Küchenmaschine 3min auf Stufe 1 vermengen und das Wasser nach und nach zugeben, bis ein fester, leicht klebriger Teig entsteht (eventuell benötigt man nicht die ganzen 50g). Dann weitere 7min auf Stufe 2 kneten.
Den Teig für 60min zur Stockgare bei Raumtemperatur stellen.
Anschließend ca. 10 gleichgroße Stücke (je nach gewünschter Größe der Simit) abstechen und rundwirken. 10 Minuten entspannen lassen und dann die Kringel formen. Ich habe euch mal ein Video aus einer türkischen Bäckerei herausgesucht, aber keine Sorge, bei mir sieht das auch nicht so kunstvoll aus…

Die Kringel nun in einer Pekmez-Wasser-Mischung (etwa 1:2) tauchen und anschließend in reichlich weißem Sesam wenden und für 1h zur Stückgare stellen.

Die Simit bei 220°C für ca. 15-18min im vorgeheizten Backofen mit Schwaden (Wasserdampf im Ofen, einfach eine Schüssel mit Wasser mit in den Ofen stellen) goldbraun backen.

2015-03-24 18.36.04

Guten Appetit!

Hannes

Pizza-Ravioli

Hallo zusammen,

an dieser Stelle mein erstes Rezept für Pizza-Ravioli oder einfach Teigtaschen.Es gab die Teigtaschen bei mir, da am Vortag meine Ravioli/Maultaschen-Formen gekommen sind und ich diese ausprobieren wollte, aber keine Lust auf Nudeln hatte. Dies ist ein super variables Rezept, da man die Taschen mit so ziemlich allem füllen kann, was der Kühlschrank, der Gefrierschrank oder die Vorratskammer so hergeben.

Zunächst einen Teig vorbereiten. In meinem ersten Versuch habe ich folgenden Teig gemacht, der mir allerdings nicht optimal erscheint und frei nach einem Rezept von chefkoch.de ist. Was ich ändern würde und warum, habe ich weiter unten geschrieben.

Teig:
300g Mehl (Ich hab eine Mehlmischung aus dem Asiasupermarkt genommen, die aus Weizenmehl und Weizenschrot etwa 50/50 besteht, da ich diese mal zum ausprobieren gekauft hatte und nun nach und nach verarbeiten muss, besser ist aber vermutlich frisch gemahlenes Vollkornmehl Dinkel oder Weizen oder eine Mischung aus beidem)
1 Becher (150g) Joghurt
50mL Öl
1 TL Salz
1/2 Würfel Hefe (~20g) (Ich hab nur ca. 10g genommen)
3g Trockensauerteig
3g Backmalz
1 TL Zucker

Vorteig aus etwas Mehl und etwas Wasser, der Hefe und dem Zucker machen, ca. 20min ruhen lassen. Dann mit den restlichen Zutaten einen geschmeidigen Teig machen und ca. eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen (eine deutlich längere Ruhzeit, von ca 2,5-3h bei 15-20°C würden hier vermutlich besser passen um einen schöneren Teig hinzubekommen).
Änderungen für das nächste mal werden auf jeden Fall viel weniger Öl sein, der Teig war sehr fettig. Außerdem hat er nicht schön gehalten und ist recht schnell gerissen, denke eine längere Reifezeit oder ein zwei Löffel Gluten oder ein glutenhaltigeres Mehl mit längerer Reifezeit würden hier helfen, oder einfach einen schönen Pizzateig machen.

Die Füllung:
100g Tofu
150g-200g TK Spinat, ganz (ich hab ihn nicht gewogen, daher geschätzte Menge)
1/2 Gemüsezwiebel (die hatte ich noch, sonst eben eine ganze kleine nehmen)
1 Möhre (die hatte ich noch, musste weg)
1 rote Chillischote (hab ich noch so viele, die müssen auch aufgebraucht werden)
50-60g Schafskäse (hatte noch n Rest, musste weg :lala )
Gewürze (Salz, Pfeffer, Muskatnuss, wer mag etwas Oregano, etwas Gemüsebrühe, Sojasoße)
3 EL selbstgemachtes Mandelmus (denke, beim gekauften reicht ein EL und dann mit 3EL Wasser zu einem Sahneersatz mischen, mein selbstgemachtes ist für die bessere „Mixbarkeit“ schon mit etwas Wasser verdünnt)
geriebenen Käse nach Belieben

Den Tofu zerbröseln und mit etwas Öl scharf anbraten, wenn man hat etwas Sojasoße dazu, dann weiter mit Zwiebeln, Möhre und Chilli anbraten. Spinat auftauen (mach ich in der Mikrowelle) und grob hacken, dazugeben und kurz anbraten, würzen und das Mandelmus dazugeben. Soweit abkühlen lassen, dass der Käse beim unterheben nicht schmilzt und dann alles zu einer klebrigen Masse vermengen.

Bei den Zutaten seht ihr schon, dass ich vor allem verwendet habe, was ich sowieso noch hatte und da sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt.

Den Teig also dünn ausrollen (ca. 3-4mm schätze ich mal) und dann Kreise ausstechen, mit etwas Füllung in der Mitte in die Form geben und zudrücken. Wenn man keine Form hat, geht auch ein Glas oder eine Tasse zum ausstechen und dann mit einer Gabel die Taschen zudrücken.
Das ganze dann ca. 10-12min Ober-Unterhitze (mein Backofen hat leider kein Umluft) bei 220°C backen.

Ich hoffe, ich habe nix vergessen, ist wie gesagt mein erster Versuch gewesen und hat noch etwas Optimierungspotential, vor allem, weil viele der Taschen beim backen aufgegangen sind (zum Glück aber trotzdem lecker schmecken und es läuft auch nix aus).

VG
Hannes