Toastbrot

Hi Zusammen,

heute gibt’s ein Rezept für ein leckeres Toastbrot. Das Rezept basiert auf dem Toastbrot aus dem Brotbackbuch Nr. 1 von Lutz Geißler, ich habe es allerdings etwas abgewandelt, sodass es mit Sojajoghurt sogar vegan ist. Selbstgemacht ist dieses um längen besser als alles, was man so kaufen kann und dazu noch recht einfach in der Herstellung.

Für zwei Toastbrote braucht ihr:

600g Weizenmehl 550er
350g Weizenvollkornmehl
620g Wasser
50g (Soja)Joghurt
50g Sonnenblumenöl
30g Backmalz
(Honig [nicht vegan!] oder Zucker gehen auch)
25g frische Hefe
18g Salz

StückgareAlle Zutaten in der Küchenmaschine 5min auf erster Stufe vermengen und anschließend 10min auf zweiter Stufe kneten. Anschließend den Teig für 90min an einem warem Ort gehen lassen. Aus dem Teig 16 gleichgroße Teiglinge abstechen und rundwirken. Zwei Kastenformen mit Backpapier auslegen und jeweils 8 Teiglinge in Zweierreihen in die Formen legen (dies verhindert, dass das Brot beim Backen einfällt). Die Brote nochmals 90min an einem warmen Ort gehen lassen. Danach im auf 220°C vorgeheizten Backofen für 30min mit reichlich Schwaden Im_Ofen(Wasserdampf im Ofen, einfach eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen) backen. Den Schwaden nach 10min ablassen und die Temperatur auf 190°C stellen. Nach den 30min die Brote aus den Kastenformen nehmen und 10min auf einem Rost zu Ende backen.

AnschnittGuten Appetit!

Hannes

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Roggensauerteig selber machen

Hallo zusammen,

ich habe mich nun auch mal daran gewagt, meinen eigenen Roggensauerteig zu machen. Dabei habe ich mich mehr oder weniger an dieses Rezept von www.der-Sauerteig.de gehalten. Ich habe dafür am ersten Tag etwa 500g Roggen zu Roggenvollkornmehl gemahlen. Dann davon 100g zusammen mit 110g Wasser vermischt (eventuell sogar noch etwas mehr Wasser) und abgedeckt 24h bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Am zweiten Tag dann nochmal etwa 100g Roggenvollkornmehl zusammen mit 120g Wasser hinzugegeben und 24h abgedeckt ruhen lassen. Das ganze habe ich noch zweimal wiederholt, beim letzten mal habe ich kein Wasser mehr hinzugegeben, damit der Sauerteig nicht zu flüssig ist.Anstellgut

Jetzt hat man ja ziemlich viel Sauerteig, braucht für die meisten Rezepte jedoch immer nur etwas Anstellgut, welches man am besten im Kühlschrank aufbewahrt. Also habe ich aus dem übrigen Sauerteig zwei Brote nach diesem Rezept gebacken:

Zutaten:

600g Sauerteig
400g Weizenvollkornmehl
100g Haferflocken
1EL Salz
120-150mL lauwarmes Wasser (je nachdem, wie flüssig euer Sauerteig ist)
Diverse Ölsaaten in Wasser eingeweicht (hab leider nicht abgemessen wieviel)

Das ganze dann 2-3min auf erster Stufe vermengen und anschließend nochmals 5-6min auf zweiter Stufe kneten. Wegen des hohen Roggenanteils nicht viel länger kneten, da sonst das Klebergerüst zerstört wird.

Da keine Hefe im Teig ist und der Sauerteig noch recht frisch ist, sollte die erste Gare ca. 4h betragen. Danach zwei Zylinder formen und in Gärformen legen. Die Stückgare sollte dann so lange erfolgen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

Die Brote auf ein Backblech stürzen, einschneiden und bei 230°C mit Schwaden (Schale mit Wasser in den Backofen stellen) 10min fallend auf 200°C backen. Anschließend den Schwaden ablassen und weitere 40min backen. In den letzten 8min die Backofentür einen Spalt breit öffenen um eine schöne Kruste zu bekommen.

Roggensauerteig_Brot

Guten Appetit!

VG
Hannes

Vollkorn-Landbrot – Online-Backtreffen des BrotBackForums

Hi Zusammen,

ich habe mich auch mal am Vollkorn-Landbrot von Hefe-und-Mehr versucht, welches im Rahmen des 3. Online-Backtreffens des Brotbackforums gebacken wurde.
Hier zuerst das Orignialrezept von Steffi (in Klammern stehen meine Änderungen)

Zutaten:
Pâte fermentée
Pâte_fermentée_Zutaten250g Dinkelvollkornmehl
175g Wasser
5g Salz
2g Hefe

Brühstück
300g kochendes Wasser
150g Dinkelvollkornmehl

Hauptteig
Pâte fermentée
Brühstück
400g Dinkelvollkornmehl (250g Weizenvollkornmehl + 50g Weizenschrot + 100g kernige Haferflocken)
200g Roggenvollkornmehl (100g Roggensauerteig + 150g Roggenvollkornmehl)
300g Wasser (125g Gemisch aus  Joghurt undsaurer Sahne + 125g Wasser)
15g Salz
6g Hefe (4g Hefe, da Sauerteig zugegeben)

Hauptteig_Zutaten

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Pâte fermentée für 3 min verkneten und 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, dann im Kühlschrank für mindestens 12 Stunden ruhen lassen.

Für das Brühstück das Dinkelmehl mit kochendem Wasser verrühren und mindesten 2 Stunden abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten 10 min auf kleiner Stufe kneten.
1,5 Stunde gehen lassen.
Teiglinge_vor_Stückgare
Nun den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen, den Teig teilen und zu 2 länglichen Broten formen. Diese mit der Saumseite nach oben in die gut ausgemehlten Brotkörbchen legen.

Das Brot bis zum nächsten Morgen (ca. 12 Stunden) im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Morgen den Backstein auf 250°C aufheizen.

Die Brote auf den Brotschieber stürzen, einschneiden und in den Ofen einschießen. Kräftig schwaden. 10 min bei 250°C backen, dann die Temperatur auf 200°C absenken und weiter 35 min backen. Für eine besonders knusprige Kruste die letzten 10 min der Ofen auf Umluft schalten.

Hier mein Ergebnis:

fertiges_Brot_frisch

Und der Anschnitt:

fertiges_Brot_Anschnitt

Meine Brote sind etwas flach, da ich nur Gärkörbchen für 1kg Brote habe, das Rezept aber für zwei 750g Brote ausgelegt ist, ich finde aber, es stört nicht, so isst man dann einfach eine Scheibe von dem köstlichen Brot mehr. Viel Spass beim Nachbacken, vielen vielen Dank nochmal an Steffi, dass ich ihr Rezept hier veröffentlich durfte und natürlich guten Appetit!

VG
Hannes